© FF Groß Siegharts Stadt / B. WeselyDer Wintereinbruch am 3. Jänner führte in neun Gemeinden des Bezirkes zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen nach Verkehrsunfällen. Bis 5. Jänner kam es zu 18 PKW und LKW Bergungen, bei denen 160 Feuerwehrmitglieder eingesetzt waren. Vier Personen wurden durch die Unfälle verletzt.

 

 

Um 13:30 Uhr erreichte der erste Alarm die Feuerwehr Kautzen. Ein PKW rutschte auf der B30 Richtung Weissenbach in den Straßengraben, die Einsatzkräfte befreiten den PKW mit Hilfe einer Seilwinde aus seiner misslichen Lage. Der Lenker konnte die Fahrt fortsetzen. Als die Feuerwehrleute wieder einrückten folgte der nächste Einsatz. Diesmal schlitterte ein PKW auf der B30 Richtung Tiefenbach in den Graben. Auch dieser Lenkerin konnte rasch geholfen werden und ihr PKW wurde mit der Seilwinde wieder auf die Fahrbahn zurückgezogen. Sie konnte ebenfalls die Fahrt fortsetzen. Es gab glücklicherweise keine Verletzten.

© FF Kautzen

 

Während dem Einsatz in Kautzen kam es in Loibes zu einem Unfall. Ein PKW landete im Ortsgebiet im Straßengraben. Die Feuerwehr Loibes sicherte die Unfallstelle ab, die Feuerwehr Groß Siegharts Stadt barg den PKW mit dem Kran des Lastfahrzeuges. Verletzt wurde zum Glück niemand.

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Kurz vor 15 Uhr wurde die Feuerwehr Peigarten zu einem Unfall mit drei PKWs gerufen. Ein PKW Lenker fuhr von Goschenreith kommend auf der abschüssigen Straße Richtung Ortsmitte. Aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse konnte er sein Fahrzeug (Seat) nicht mehr anhalten und kollidiert im Kreuzungsbereich mit einem PKW (Ford Tourneo), der aus Richtung Ortsmitte kam. Durch den Aufprall rutschte der "Ford" gegen ein entgegenkommendes Kleinkraftfahrzeug, welches aus Richtung Garolden kam. Das Kleinkraftfahrzeug schlitterte über eine Böschung in die angrenzende Wiese, die beiden Insassen wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Lenker des "Fords" konnte seine Fahrt fortsetzen. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Das Kleinkraftfahrzeug sowie der "Seat" waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle ab und bargen das Kleinkraftfahrzeug. Nach rund 1 Stunde war der Einsatz beendet.

In der Zwischenzeit musste die Feuerwehr Gastern zu einer LKW Bergung auf der Landesstraße 63 Richtung Ruders ausrücken. Der LKW mit Anhänger war ca. auf Höhe des halben Berges ohne Schneeketten ins Rutschen gekommen und blieb mit dem rechten Hinterreifen im Graben hängen. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und mit dem Rüstlöschfahrzeug wurde der LKW zurück auf die Fahrbahn gezogen. Der LKW Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort.

© FF Gastern

 

Gegen 15:50 Uhr stellte sich auf einer abschüssigen Straße in Vitis ein Kleintransporter quer. Die Feuerwehr Vitis zog den Transporter mit dem Rüstfahrzeug den Berg hinauf.

 

Zusammenstoß PKW mit Schneepflug

Kurz vor 17:00 Uhr wurde die Feuerwehr Raabs zu einem Unfall in die Reitherstraße gerufen. Ein PKW kollidierte mit einem Schneepflug. Der Lenker des PKW wurde verletzt und vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Schneepfluges sowie der Beifahrer des PKW Lenkers blieben unverletzt. Die Feuerwehr Raabs verbrachte den total beschädigten PKW von der Unfallstelle, das Räumfahrzeug konnte die Fahrt fortsetzen. Nach rund 1 Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Am Donnerstagnachmittag standen 63 Mitglieder aus sieben Feuerwehren im Einsatz.

 

UPDATE 04.01.2019: Die Einsätze gingen Freitagnachmittag weiter

Gegen 14:20 Uhr rückte die Feuerwehr Raabs zu einer LKW Bergung nach Pommersdorf aus. Ein Lastwagen einer Müllentsorgungsfirma steckte fest. Mit der Seilwinde wurde der LKW geborgen.

© FF Raabs

 

Wenig später war die Hilfe der Feuerwehr Waldreichs auf einer steileren Ortsstraße notwendig. Ein PKW geriet durch die Schneeglätte in eine missliche Lage und konnte weder vor noch zurück. Mit dem Einsatzfahrzeug wurde der PKW den Berg hinauf gezogen, der Lenker konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen.

© FF Waldreichs

 

In Oedt an der Wild rückte die Feuerwehr am späten Nachmittag ebenfalls zu einer Fahrzeugbergung aus.

 

UPDATE 05.01.2019 - 12:00 Uhr: Schneefall und Einsatzserie halten an

Keine Pause für die Feuerwehren im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Die tief winterlichen Straßenverhältnisse machten am Samstagvormittag so manchem Verkehrsteilnehmer Schwierigkeiten.

Kurz vor 9 Uhr rückte die Feuerwehr Kautzen zu einer LKW Bergung nach Reinberg-Dobersberg aus. Ein Schneepflug der Straßenmeisterei rutschte seitlich in den Straßengraben. Mir der Seilwinde konnte der LKW wieder auf die Fahrbahn gezogen werden.

Wenige Minuten später ging ein Alarm bei der Feuerwehr Waidhofen/Thaya ein. Auf der Bundesstraße 36 Richtung Thaya ist ein PKW in den Graben gerutscht. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte war der PKW bereits durch einen anderen Verkehrteilnehmer aus dem Graben gezogen, somit rückten die Feuerwehrleute wieder ein.

Doch kaum war die Einsatzbekleidung ausgezogen schrillten erneut die Pager der Feuerwehr Waidhofen/Thaya. Ein Unfall auf der Bundesstraße 36, diesmal Richtung Götzweis. Ein PKW Lenker kam kurz vor Waidhofen rechts von der Fahrbahn ab, stürzte in den Straßengraben und stieß gegen eine betonierte Feldzufahrt. Er wurde leicht verletzt vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Mit zwei Seilwinden bargen die Einsatzkräfte den PKW und transpoertierten ihn ab. Während der Bergungsarbeiten kam es zu einer vorübergehenden Verkehrsanhaltung durch die Polizei.

© FF Waidhofen/Thaya© FF Waidhofen/Thaya

 

Kurz vor 10 Uhr folgte der nächste Einsatz für die Feuerwehr Gastern. Ein PKW ist auf der L8168 im Graben gelandet und musste geborgen werden.

Gegen 11:20 Uhr musste die Feuerwehr Kleinschönau zu einer Fahrzeugbergung nach Warnungs ausrücken. Auch hier schlitterte ein PKW in den Graben.

 

Einsatzbilanz 3. - 5. Jänner 2019:

In neun Gemeinden (Gastern, Groß Siegharts, Kautzen, Ludweis-Aigen, Pfaffenschlag, Raabs an der Thaya, Thaya, Vitis und Waidhofen an der Thaya) wurden die Feuerwehren zu 18 Einsätzen gerufen. Dazu rückten 13 Feuerwehren - einige mehrmals - mit insgesamt 160 Einsatzkräften aus. Ein Großteil der Unfälle verlief glimpflich, bei drei Unfällen wurden vier Personen verletzt.


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