© Bernd Wesely / BrandausZu einem Großeinsatz der Feuerwehren kam es am Dienstagabend bei einem Dachstuhlbrand in Dietmanns. In einem Mehrparteienhaus brach ein Feuer aus, 16 Feuerwehren standen unter anderem mit zwei Hubrettungsfahrzeugen im Löscheinsatz. Die Bewohner der sechs Wohnungen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

 

Um 18:45 wurde der Brand von einem Bewohner der Feuerwehr gemeldet. Umgehend alarmierte der Disponent in der Landeswarnzentrale gemäß Alarmplan zehn Feuerwehren. Bei der Anfahrt bemerkte der Einsatzleiter, dass es sich bei dem Gebäude um ein Mehrparteienwohnhaus mit drei Geschossen handelt und der Dachstuhl bereits in Vollbrand stand. Sofort ließ er die Alarmstufe auf B4 (höchste Alarmstufe) erhöhen und weitere sechs Feuerwehren wurden alarmiert.

Nach der Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte wurde die vollständige Evakuierung der Personen überprüft und es konnte alle Bewohner das Gebäude unverletzt verlassen. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Waidhofen/Thaya und mit der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Raabs wurde ein Löschangriff von außen gestartet. Gleichzeitig rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus und begannen mit den Löschmaßnahmen im Inneren des Gebäudes. Die Wasserversorgung wurde von einem Hydranten und einer Zisterne sowie von mehreren Tanklöschfahrzeugen sichergestellt.

Die Löschmaßnahmen zeigten rasch ihre Wirkung und das Feuer konnte nach rund 20 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den Brandbereich auf Glutnester und öffneten dazu nach Abklärung mit der Baubehörde Teile des Daches. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für einen Großteil der Feuerwehren beendet. Die Feuerwehr Dietmanns blieb bis in die Nachtstunden als Brandwache vor Ort. Bei dem Brand waren insgesamt 16 Feuerwehren mit 191 Mitglieder, das Rote Kreuz Allentsteig und Waidhofen sowie die Polizei eingesetzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Mehrere der sechs Wohneinheiten sind derzeit unbewohnbar. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit nicht bekannt.

Dieser Dachstuhlbrand war der zweite innerhalb einer Woche im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Erst am vergangenen Freitag brannte ein Dachstuhl in einem mehrgeschossigen Wohnhaus in Vitis (>>> zum Bericht). Laut den Brandermittlern der Polizei wurde der Brand in Vitis von einem technischen Defekt an einem Gefrierschrank ausgelöst. Der Sachschaden wird auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt.

© FF Dietmanns© AFK Raabs / Matthias Hartl© AFK Raabs / Matthias Hartl© Bernd Wesely / Brandaus

 

 

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