© BFK Waidhofen an der Thaya / Stefan MayerRund 10.000 Quadratmeter Waldfläche standen am Donnerstagnachmittag Nahe Thures (Gemeinde Karlstein an der Thaya) in Flammen. Über 100 Feuerwehrleute versuchten im teils unwegsamen Gelände den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Wind erschwerte die Löscharbeiten.

 

 

Gegen 15:40 Uhr wurde über den Feuerwehr-Notruf Rauch aus dem Wald zwischen Thures und Waldhers gemeldet. Noch bevor die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, erreichten weitere Notrufe die Alarmzentrale und es wurden weitere Feuerwehren alarmiert.

Der Wind sorgte für eine rasche Brandausbreitung, innerhalb kurzer Zeit standen knapp 10.000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen. Diese drohten auf ein benachbartes Waldgebiet überzugreifen.

Das Löschwasser wurde aus einem nahegelegenen Teich, von acht Tanklöschfahrzeugen und mehreren Vakuumfässern der örtlichen Landwirte an die Einsatzstelle gebracht. Zusätzlich stand der Löschwasseranhänger der Feuerwehr Dobersberg mit 16.000 Liter Löschwasser im Einsatz. Im teils unwegsamen Gelände kämpften die Löschmannschaften bei den hohen Lufttemperaturen gegen die Flammen. Unterstützung kam auch von den Feuerwehren Blumau und Dietmanns, die mit dem Waldbrandfahrzeugen eingesetzt waren.

Nach kurzer Zeit erzielten die Feuerwehrleute erste Löscherfolge im südwestlichen Brandgebiet. Auf der anderen Seite war die Situation äußerst knapp. Die Flammen standen kurz davor, auf ein weiteres Waldstück überzugreifen. Mit einem massiven Löschwassereinsatz gelang es den Einsatzkräften jedoch in letzter Minute, den Brand an einem Forstweg zu stoppen und abzulöschen.

Im Anschluss begann mit Hilfe von Wärmebildkameras die Suche nach Glutnestern. Dazu musste der Waldboden mit speziellen Waldbrandwerkzeugen händisch aufgelockert werden, um das Wasser direkt in den Boden einbringen zu können. Die Nachlöscharbeiten und die Brandwache werden bis in den Freitagnachmittag andauern.

Im Einsatz standen 14 Feuerwehren mit über 100 Mitglieder, das Rote Kreuz sowie die Polizei.

UPDATE 26.06.2023:

Als Brandursache beim Waldbrand am 22. Juni 2023 Nahe Thures (Gemeinde Karlstein an der Thaya) wurde von den Brandermittlern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Blitzschlag festgestellt. Der Einschlag lag zum Zeitpunkt des Brandausbruches jedoch bereits rund 24 Stunden zurück. Zu diesem Zeitpunkt gab es in der Region zahlreiche Blitzeinschläge während dem Durchzug einer Gewitterlinie. Der Blitzeinschlag führte wohl zuerst zu einer Glutnestbildung in einem der Wurzelstöcke. Am Tag des Brandausbruches und zum Zeitpunkt der ersten Sichtungen der Rauchwolken herrschte starker Wind, welcher die Brandausbreitung in weiterer Folge begünstigt haben dürfte.

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