© Matthias Hartl Die Gesellschaft kann 365 Tage im Jahr auf die Hilfe der Feuerwehr zählen. In diesem Punkt waren sich alle Festredner beim Abschnittsfeuerwehrtag am Samstagabend auf der Festwiese in Dietmanns einig.

 

 

Damit die Feuerwehren diesen Ansprüchen auch gerecht werden können benötigen sie zum einem engagierte und gut ausgebildete Mitglieder und zum anderen auch Geräte mit denen die vielfältigen Aufgaben erledigt werden können. Beides waren wesentliche Themen beim Abschnittsfeuerwehrtag, der von den Rossinger Musikanten musikalisch perfekt umrahmt wurde. Dass Abschnittskommandant Kurt Liball und sein Stellvertreter Michael Litschauer 225 Feuerwehrmitglieder und zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Exekutive, Rotem Kreuz, Straßenmeisterei, Presse und dem Feuerwehrwesen begrüßen durften, beweist wie wichtig die Feuerwehr im Abschnitt Raabs an der Thaya genommen wird. Auch die vom stellvertretenden Abschnittskommandanten Michael Litschauer vorgetragene Statistik zeigt, dass die 41 Feuerwehren des Abschnittes beachtliches leisten.

Besonders hervorzuheben sind hierbei die beiden Jugendgruppen aus Raabs an der Thaya und Groß Siegharts. Sie bilden die Zukunft für die Feuerwehren in der Region. Umso erfreulicher ist es, dass die 46 Burschen und Mädchen im vergangenen Jahr 15.946 Stunden für die Jugendfeuerwehr aufbrachten. Aber auch die aktiven Feuerwehrmitglieder des Abschnittes Raabs an der Thaya leisten hervorragende Arbeit. Als Dank für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden wurden insgesamt 59 Florianis ausgezeichnet. Ernst Schweitzer aus Alberndorf bekam mit der Florianiplakette die höchste Auszeichnung für nicht Feuerwehrmitglieder überreicht.

Trotz der Leistungen in der Vergangenheit, ist es gerade für Feuerwehren in kleinen Ortschaften schwierig genügend engagierte Mitglieder für den Betrieb zu finden. Abschnittskommandant Kurt Liball betonte deshalb, wie wichtig es ist im Abschnitt zusammenzuhalten, um alle 41 Feuerwehren erhalten zu können. Auch der Viertelskommandant Erich Dangl betonte, dass das beste Gerät ohne ausreichend, gut ausgebildete Mitglieder wirkungslos ist. Für das bestmögliche Gerät setzten sich Josef Kugler und der Bürgermeiste von Dietmanns Ing. Harald Hofbauer in den vergangenen Jahren ein. So konnte ein neues HLFA 2 angeschafft werden, welches am Sonntag gesegnet wurde. Alle Redner waren sich dabei einig, dass eine solche Anschaffung für den wirksamen Schutz der Bevölkerung notwendig ist. Schlussendlich ist eine gute und sichere Ausrüstung auch die Lebensversicherung jedes Feuerwehrmitglieds.

© Matthias HartlErnst Schweitzer aus Alberndorf leistete unzählige Stunden als Privatperson für die Freiwillige Feuerwehr

 

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Am Sonntag wurde das neue Einsatzfahrzeug HLFA 2 im Rahmen der Dietmannser Feuerwehrfesttage gesegnet. Bei strahlenden Sonnenschein fanden sich am Sonntagvormittag zahlreiche Gäste auf der Festwiese Dietmanns ein. Neben den Bewohnern der Pfarre Groß Siegharts waren auch Ehrengäste aus Politik und der Feuerwehr anwesend. Unter ihnen waren Nationalrat Ing. Mag. Werner Groiß, Bürgermeister Ing. Harald Hofbauer, Bezirkskommandant Manfred Damberger und Abschnittskommandant Kurt Liball. Auch zahlreiche Kameraden der umliegenden Feuerwehren nahmen an der Fahrzeugsegnung teil. Pfarrer Josef Pichler hielt eine festliche Messe, umrahmt von den Rossinger Musikanten. Im Anschluss der Messe wurde das Fahrzeug gemeinsam mit neuen Einsatzhelmen gesegnet. Die Rolle der Fahrzeugpatin übernahm die Frau des Bürgermeisters, Sonja Hofbauer. Sie kann dabei bereits auf Erfahrung als Fahrzeugpatin zurückgreifen. Die Rolle der Fahrzeugpatin für das 16 Tonnen schwere HLFA 2 übernahm die Frau des Bürgermeisters, Sonja Hofbauer. Sie kann dabei bereits auf Erfahrung zurückgreifen, denn auch ihre Mutter fungierte bereits als Fahrzeugpatin. Josef Kugler, der Kommandant der Feuerwehr Dietmanns, freute sich besonders über den Heiligen Florian, den er von Sonja Hofbauer als Geschenk überreicht bekam. Gemeinsam mit Bürgermeister Ing. Harald Hofbauer und dem Gemeinderat plante die Feuerwehr Dietmanns sechs Jahre an der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Neben technischen Fragen, die dank der Kompetenz der Kameraden der Feuerwehr Dietmanns schnell geklärt wurden, war vor allem die Finanzierung eine große Hürde, die gemeinsam mit dem Land Niederösterreich gemeistert werden konnte. Das neue Fahrzeug, welches das 26 Jahre alte Tanklöschfahrzeug ersetzt, ist ein wahrer Allrounder mit dem sowohl Brandeinsätze als auch technische Einsätze, wie Menschenrettungen bei Verkehrsunfällen, durchgeführt werden können. Im Anschluss an die Segnung konnten sich die Besucher selbst ein Bild von den neuen Feuerwehrfahrzeugen aus Dietmanns, Groß-Siegharts, Oedt an der Wild und Waldreichs machen und sich beim Mittagstisch bewirten lassen.

© Matthias Hartl

Text und Fotos: Mattias Hartl / AFK Raabs

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